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Biaxiale Kettengewirke

Biaxiale Kettengewirke sind zweidimensional, flächige Textilien. Die Struktur besteht dabei aus mindestens drei Fadensystemen:
• 90°-Fäden
• 0°-Fäden
• Wirkfäden zur Fixierung der Kreuzungspunkte der 0°- und der 90°-Fäden

Durch den Aufbau des Texils liegen die Verstärkungsfasern gestreckt vor, und können daher hohe Kräfte aufnehmen. Für Textilbeton werden gitterartige Textilien verwendet. Je nach Anwendungszweck wird die Dichte und Abfolge der Verstärkungsrovings eingestellt. Ebenso werden für unterschiedliche Bauteil-Produktionsprozesse jeweils andere Textilstrukturen benötigt. Die Art der Textilkonstruktion beeinflusst auch die mechanischen Eigenschaften der Textilbetonbauteile.

Die Musterungsmöglichkeiten für Kettengewirke sind sehr vielfältig. Im Folgenden werden die drei Textilstrukturen beschrieben, die am häufigsten für Textilbeton verwendet werden.